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An afternoon walking in Tokyo 😎🎬 Part 3: From Nippori to Ueno =/= Einen Nachmittag zu Fuß in Tokyo 👟🕶Teil 3: Von Nippori nach Ueno 👹🍣🎎 My Japan ENG-GER


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For all those who should have missed the prologue and the first part, here is another opportunity to find out how I had spent this wonderful day so far.


Prologue

Part 1



So there I was, sitting on the Yamanote Line, Tokyo's loop train that connects the various downtown centers. Since I was not yet willing to start the journey back home, I just ignore the signs for Tokyo and Ueno station, from where the Shinkansen leaves, and just keep going.

My destination was Nippori Station, which is located in the Arakawa district and thus north of my previous adventures. This through station is served by two companies, the JR East and the Keisei Dentetsu. In addition, the Nippori Toneri Liner also starts here, a quite special train that runs the 20 kilometers to Minumadai on tires rather than on rails.

JR stand for Japanese Rail and is the mayor rail company in whole Japan, serving every corner of the archipelago.

Keisei has a station here for its main line, which runs from Ueno to Narita Airport. There are several trains to choose from. The Skyliner covers the distance to the airport in whopping 43 minutes, as the slower train version chugs its way to its destination in a realxed hour and a half, but the latter also stops almost everywhere. Both have their charm.

The view from above clearly shows that we are certainly not dealing with a smaller station here. In most major European cities and small towns, there is less going on in their stations. Here the trains roll in every minute, and even the majestic Shinkansen gives itself the honor, but of course it does not deign to stop here. But at least it passes through and shows up.

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DEUTSCH

Für alle, die den Prolog und den ersten Teil verpasst haben sollten, gibt es hier natürlich noch einmal Gelegenheit, sich zu informieren, wie ich bisher diesen herrlichen Tag verbracht hatte.


Prolog

Teil 1



Also da saß ich nun in der Yamanote-Line, der Tokioter Ringbahn, welche die verschiedenen Innenstadtzentren verbindet. Da ich noch nicht gewillt war, die Heimreise anzutreten, ignoriere ich einfach die Stationen Tokio und Ueno, an denen der Shinkansen abfährt bzw. hält, und fahre einfach weiter.

Mein Ziel ist jetzt der Bahnhof Nippori, welcher sich im Bezirk Arakawa und somit nördlich von meinen bisherigen Abenteuern befindet. Dieser Durchgangsbahnhof wird von zwei Gesellschaften, der JR East und der Keisei Dentetsu bedient. Außerdem startet hier noch der Nippori-Toneri-Liner, dessen Züge die 20 Kilometer lange Strecke nach Minumadai auf Reifen bewältigt

JR steht für Japan Railway und könnte mit sehr viel guten Willen als das Pendat zur Deutschen Bahn angesehen werden. Wenn man hinsichtlich Pünktlichkeit und Service zu Gunsten der DB mal alle Augen zudrückt.

Keisei hat hier eine Station für ihre Hauptlinie, welche von Ueno kommend den Flughafen Narita anläuft. Hierbei hat man verschiedene Züge zur Auswahl. Der Skyliner schafft die Entfernung bis zum Flughafen in 43 Minuten, die gemütliche Zugvariante tuckelt sich in gemütlichen eineinhalb Stunden ans Ziel, hält aber auch an gefühlt überall an. Beides hat ihren Charme.

Der Blick den von oben zeigt deutlich, dass wir es hier mit Sicherheit nicht mit einem kleineren Bahnhof zu tun haben, in den Hauotbahnhöfen jeder größeren Kleinstadt und kleineren Großstadt in Deutschland ist weniger los. Hier rollen die Züge im Minutentakt an, und selbst der majestetische Shinkansen gibt sich die Ehre, auch wenn er sich natürlich nicht dazu herablässt hier auch anzuhalten. Aber er düst wenigstens hier mal durch.

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Towards the south, the whole ensemble looks like a big maze, a patchwork of various additions, but they work just fine.

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Richtung Süden sieht das ganze Ensemble aus wie ein großer Labyrinth, ein Flickschusterei aus verschiedensten Anbauten, die aber einwandfrei funktionieren.

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So far, Nippori has only been a transfer station for me a few times, but today I picked this station as the starting point for my second walk of the day. I wanted to make my way from here back to Ueno Station, and I planned to pass through Yanaka Cemetery and Ueno Park. Time-wise, I still had some buffer, but since I also didn't want to hit home too late, I had decided on a slightly faster pace now. The big advantage of being on your own.

Yanaka Cemetery is one of the oldest cemeteries in Tokyo and is already in the adjacent Bunkyo district. The Yanaka area has survived the great catastrophes of the last century (earthquake and world war) for the most part undestroyed and therefore comes up with its very own atmosphere reminiscent of the Showa period.

Therefore, this area is often considered a secret tip for Tokyo visitors, although of course you have to keep in mind that if such a tip finally get to you, it can't be called a secret anymore. In spite of this, I was looking for new territory to discover, and this part of the city is one of them. Besides, there are supposed to be a lot of cats around here, another reason to stop by.

Since the cemetery is directly adjacent to the train station, I was able to immediately dive into this other, quiet world. Old cemeteries have been among the destinations of my sightseeing tours for some time now, this way you get to know the culture of a country from a completely different, yet very genuine side. Often they are oases of peace within the hectic cities of our modern world.

After the first few meters, the noise and bustle of the train station immediately escaped my thoughts and this exquisite late summer day had my full attention again.

Next to the main paths there are also quite a few cherry trees, which reminds a bit of the Aoyama cemetery , which becomes one of the main destinations in Sakura season for only the locals but also many tourist. In late March to early April this cemetery here should also awaken and blossom, radiant if only briefly , transient as is life.

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Nippori war bisher für mich nur einige Male Umsteigestation, aber am heutigen Tage habe ich mir diesen Bahnhof als Ausgangspunkt für meinen zweiten Spaziergang an diesem Tage ausgeguckt. Ich will mich von hier aus zum Bahnhof Ueno durchschlagen und habe dabei vor der Yanaka-Friedhof und den Ueno-Park zu durchqueren. Zeitlich gesehen habe ich noch etwas Puffer, aber da ich auch nicht all zu spät zu Hause aufschlagen will, werde ich wohl jetzt ein etwas höheres Tempo einschlagen. Der große Vorteil, wenn man einmal alleine unterwegs ist.

Der Yanaka-Friedhof ist einer der ältesten Friedhöfe in Tokio und befindet sich bereits im angrenzenden Bunkyo-Bezirk. Die Yanaka-Gegend hat die großen Katastrophen des letzten Jahrhunderts (Erdbeben und Weltkrieg) zum größten Teil unzerstört überlebt und wartet deshalb mit einer ganz eigenen, an die Showa-Zeit erinnernden, Atmosphäre auf.

Daher wird diese Gegend oft als Geheimtip für Tokio-Besucher angesehen.Wobei man natürlich bedenken muss, dass wenn einen selbst so ein Tip erreicht, das Ganze nun wirklich nicht mehr geheim sein kann. Trotz allem bin ich ja auf der Suche nach Neuland, und da gehört dieser Teil der Stadt nun einmal dazu. Außerdem sollen sich hier angeblich eine Menge Katzen rumtreiben, ein weiterer Grund hier vorbei zu schauen.

Da der Friedhof unmittelbar an den Bahnhof angrenzt, konnte ich sofort in diese andere, ruhige Welt eintauchen. Alte Friedhöfe gehören seit einiger Zeit zu den Zielen meiner Besichtigungstouren, auf diese Weise lernt man die Kultur einer Landes von einer ganz anderen, sehr ehrlichen Seite kennen. Oft handelt es sich um Oasen der Ruhe innerhalb der hektischen Großstädte unserer Welt.

Nach den ersten Metern war dann auch sofort der Lärm und das Gewusel des Bahnhofes aus meinen Gedanken entwichen und diese vorzügliche Spätsommertag hatte wieder meine volle Aufmerksamkeit.

Neben den Hauptwegen stehen hier auch etliche Kirschbäume, was ein bisschen an den Aoyama-Friedhof hier erinnert, der zur Blütezeit eines der Hauptziele der lustwandernden Tokioter aber auch viele Touristen wird. Ende März Anfang April sollte also auch dieser Friedhof hier erwachen und aufblühen, strahlend wenn auch nur kurzzeitig , vergänglich wie auch das Leben ist.

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While roaming through, I was explicitly on the lookout for the tigers of the big city, but the result of my observations was then rather sobering. The competition "cat and dog" had not seen a winner that day, I counted an equal 2 to 2 score as the final result. But they are there, and unlike they come and go all by themselves. Surely those two little velvet beauties had the attention on their side, some people seem to come just because of them, and bring some petting or sometimes a bowl of milk.

And they also seem to have nothing against appearing in this blog. Upon request, they deliberately posed until the pictures was in the box. Very nice compatriots, as I was thinking when going on my way.

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Ich habe beim Durchstreifen explizit Ausschau nach den Tigern der Großstadt gehalten, aber das Ergebnis meiner Beobachtungen war dann eher ernüchternd. Der Wettbewerb Katze und Hund hat heute keinen Sieger gesehen, ein ausgegelichenes 2 zu 2 steht als Ergebnis da. Aber sie sind da, und im Gegensatz zum Hund kommen und gehen sie alleine. Die beiden Samtpfoten haben auch die Aufmerksamkeit auf ihrer Seite, die Zweibeiner kommen scheinbar teilweise ihrerwegen, und bringen Streicheleinheiten oder auch mal eine Schale Milch mit.

Und sie scheinen auch nichts dagegen zu haben, in diesem Blog zu erscheinen. Auf Anfrage wurde sich bewusst in Szene gesetzt, bis die Bilder im Kasten waren. Sehr symphatische Zeitgenossen, wie ich wieder einmal feststellen durfte.

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The light of the slowly sinking sun then also made the shadows longer and intensified the impressive mood here. I already hiked off the main path, which is more like a road on which you have to be careful not to have get run over which could make you stay here forever. But close between all the tombstones, which in Buddhist cemeteries are rather steles, you can easily perceive and absorb the atmosphere of this place much more vividly, and which admonishes us not to ignore the beauty of this world.

I don't know who lies here and why and for what this person had lived and loved and probably also suffered. But doesn't a cemetery show us, that no matter from which corner of our planet we come, we have to go the same way from the beginning to the end. Without exceptions.

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Das Licht der sich langsam senkenden Sonne hat dann auch die Schatten länger gemacht und die eindrucksvolle Stimmung hier noch verstärkt. Ich wanderte bereits abseits des Hauptweges, welcher eher eine Straße ist auf der man auspassen muss, um nicht für immer hier bleiben zu müssen. Aber dicht zwischen all den Grabsteinen, welche auf buddhistischen Friedhöfen eher Stelen sind, kann man die Atmosphäre dieses Ortes, welcher uns ermahnt die Schönheit des Diesseits nicht zu übersehen, viel eindringlicher wahr- und aufnehmen.

Ich weiß nicht wer hier liegt und warum und wofür diese Person gelebt und geliebt und wahrscheinlich auch gelitten hat, aber zeigt nicht ein Friedhof immer wieder, dass egal aus welcher Ecke unseres Planeten wir auch kommen, wir doch von Anfang bis Ende dem gleichen Weg zu gehen haben. Ohne Ausnahmen.

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As I had read the day before, in this cemetery exists the resting place of Yoshinobu Togugawa, the 15th and last shogun of the Edo period. During the turmoil of the Meishi Restoration, Togugawa tried to save his powers into the new era, but in the end he had to abdicate completely and transfer the rights of governance back to the emperor.

The Meishi Restoration abolished the 4-class society, which also heralded the end of the samurai, who until the end of the Edo period still lived in the highest class and were the only ones allowed to wield weapons. It also led to the rapid modernization and militarization of Japan, which for this purpose had strongly followed the leading Western nations of the time.

Despite his defeat in the Boshin War, Yoshinobu Tokugawa, like only a few former rulers of his time, lucklucky enough to continue his life in freedom and prosperity and as a respected person.

And now I was looking for his grave. A map had already pointed me in the right direction, and after a failed attempt I was now standing in front of the right gate, with the Tokugawa coat of arms. The fenced tomb naturally left the question open, which of the masonry cairns now serves the last Shogun as a resting place, but in this regard my curiosity was kept within limits and was so far well served.

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Wie ich tags zuvor gelesen hatte, existiert auf diesem Friedhof die Ruhestätte von Yoshinobu Togugawa, dem 15. und letzten Shogun der Edo-Zeit, der zwar versuchte während der Wirren der Meishi-Restauration seine Machtbefugnisse in die neue Zeit zu retten, aber letztendlich komplett abdanken und dem Kaiser die Herrschaftsrechte zurück übertragen musste.

Die Meishi Restauration schaffte die 4-Klassen-Gesellschaft ab, was auch das Ende der Samurai einläutete, welche bis zum Ende der Edo-Zeit noch in der höchsten Klasse lebten und als einzige Waffen führen durften. Außerdem führte sie zur schnellen Modernisierung und Militarisierung Japans, welches sich hierfür stark an den damals führenden westlichen Nationen orientiert hatte.

Trotz seiner Niederlage im Boshin-Krieg genannten damaligen Bürgerkrieg hatte Yoshinobu Tokugawa, wie nur wenige ehemalige Herrscher seiner Zeit aber das Glück seinen Lebensabend in Freiheit und Wohlstand und als angesehende Person zu erleben.

Und nach seinem Grab hielt ich nun Ausschau. Ein Wegeplan hatte mich bereits in die richtige Richtung verwiesen, und nach einem fehlgeschlagenen Versuch stand ich nun vor dem richtigen Tor, mit dem Wappen der Tokugawa. Die eingezäunte Grabanlage ließ natürlich die Frage offen, welcher der gemauerten Steinhaufen nun dem letzten Shogun als Ruhestelle dient, aber meine Neugier hielt sich diesbezüglich in Grenzen und war soweit gut bedient.

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Afterwards, I made my way towards the exit, which was on the opposite side from the entrance and thus now close to me. I didn't want to go back to where I came from, but to continue walking on new paths for a while.

So another two loops through the cemetery, passing a silent observer. This fellow also seemed to sense the very special mood of this place and was not impressed by me at all.

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Anschließend machte ich mich dann auf dem Weg Richtung Ausgang, welcher auf der entgegengesetzten Seite vom Eingang und somit nun in meiner Nähe lag. Ich wollte ja nicht dorthin zurück, wo ich herkam, sondern noch ein bisschen auf neuen Pfanden wandeln.

Also noch ein zwei Schleifen über den Friedhof, vorbei an einem stillen Beobachter. Auch dieser Bursche schien die ganz besondere Stimmung dieses Ortes zu spüren und ließ sich von mir gar nicht weiter beeindrucken.

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Before heading to Ueno Park, there was one more temple on my way that I wanted to check out. The Jomyoin Temple complex is located in the middle of a residential area and houses more than 20,000 Jizo statues. Jizo is a shaven-headed monk figure from the Buddhist world, which is often considered the patron god of children.

The dignity of these many weather-beaten statues also left a lasting impression on me. I hope that I too can show such commitment as it was shown to me before. In my mind, I asked for strength and recovery for someone who was not in the best of health. This temple supposedly hosts a special service in the summer for all the people who suffer from coughs or asthma, and I wanted to absorb and share that aura. Oh, if only it were that simple.

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Bevor es dann in den Ueno-Park ging, lag noch ein Tempel auf meinem Weg, den ich mir anschauen wollte. Die Anlage des Jomyoin-Tempel liegt mitten in einem Wohngebiet und beherbergt mehr als 20.000 Jizo-Statuen. Jizo ist eine kahlgeschorene Mönchsfigur aus der buddhistischen Welt, welche oft als Schutzgott der Kinder angesehen wird.

Die Würde dieser vielen wettergegerbten Statuen hinterließ auch bei mir einen bleibenden Eindruck. Ich hoffe, dass auch ich solch eine Hingabe zeigen kann, wie sie mir gegenüber gezeigt wurde. In Gedanken bat ich nun um Stärke und Genesung für jemanden, dem es gerade gesundheitlich nicht am besten geht. Dieser Tempel richtet wohl im Sommer eine Gedenkfeier aus, für all die Menschen, die an Husten oder Asthma leiden, und diese Aura wollte ich aufnehmen und teilen. Ach, wenn es denn so einfach wäre.

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The shadows were starting to get even longer and I had a time in my mind to take the Shinkansen from Ueno station. But since I had not dawdled so far, all I needed to do now was to step it up a bit, and cross Ueno Park once from top to bottom.

In the sky meanwhile more and more clouds moved up, which reminded me of the afternoon the day before. We were in Ueno park and some raindrops were given as a warning, but we weren't smart enough to react and get on our way home.

We had simply placed ourselves with our umbrellas under a few trees to wait out the rain, which was clearly the wrong decision. It followed a longer downpour, which after a while started to soak us after and forced us to fight our way through the pouring rain towards the hotel, which was fortunately not far from the park exit. Once there, we were of course completely wet, especially our shoes and pants. Of course, the rainstorm stopped as soon as we were in our rooms. However, I wanted to avoid this spectacle again at all costs and not let myself be washed out of the park again.

We passed by the places we also passed yesterday before the storm and which set me into a very special feeling, a mixture of melancholy and sentimentality.

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Die Schatten wurden langsam länger und ich hatte mir jetzt eine Zeit in den Kopf gesetzt, zu der ich den Shinkansen vom Bahnhof Ueno nehmen wollte. Da ich aber bisher bereits schon nicht gebummelt hatte, brauchte ich jetzt nur ein bisschen zuzulegen, und den Ueno-Park einmal von oben nach unten zu durchqueren.

Am Himmel zogen derweil immer mehr Wolken auf, was mich an den gestrigen Nachmittag erinnerte, an dem wir auch im Ueno-Park weilend von ein paar Regentropfen zwar gewarnt wurden, aber auf diese Warnung nicht ausreichend reagiert hatten.

Wir hatten uns einfach mit unseren Regernschirmen unter ein paar Bäume gestellt, um den Regen abzuwarten, was klip und klar gesagt die falsche Entscheidung war. Es folgte ein längerer Regenguss, welcher uns nach einiger Zeit von unter her durchnäßte und uns zwang uns durch den strömenden Regen Richtung Hotel durchzuschlagen, welches zum Glück nicht weit vom Parkausgang war. Dort angekommen, waren wir natürlich schuh- und hosentechnisch klitschnass. Natürlich hörte der Regensturm auf, sobald wir auf den Zimmern waren. Und dieses Schauspiel wollte ich heute unbedingt vermeidem und mich nicht noch einmal aus dem Park spülen lassen.

Vorbei ging es an den Orten und Plätzen, an denen wir gestern noch vor dem Sturm vorbei gekommen sind, und welche mir heute ein ganz besonderes Gefühlmit auf den Weg gaben, eine Mischung aus Melancholie und Sentimentalität.

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last night before the storm

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It was nice, but leaving mostly means parting. From some of my favorite people and also from my favorite city. But I know I will see you all again.

And as I hurried out of the park towards the train station, I was somehow reliving the last days like in a movie. It was wonderful to be here again, and this walk were just a great way to finish it all up. Full input - total impact.

And finally reality has me back and I was approaching the station. Ueno is one of the big transfer hubs where several different Shinkansentrains stop on their way to the north or northwest. And due to its relative proximity to Narita airport, it's always a convenient place for me to spend the night before the flight.

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Schön war es, aber Abschied heißt nun einmal scheiden. Von einigen meiner Lieblingsmenschen und auch von meiner Lieblingsstadt. Aber ich weiß ich werde euch alle wieder sehen.

Und wärend ich aus dem Park Richtung Bahnhof eile, erlebe ich die letzten Tage auch noch einmal wie im Film. Großes Kino, sage ich da nur. Herrlich war es, mal wieder hier gewesen zu sein, und der heutige Tag war ein würdevoller Abschluß. Voller Input - Totaler Impakt.

Aber schließlich hat mich auch die Realität wieder und ich pirsche mich von oben kommend and den Bahnhof an. Ueno ist einer der großen Umsteigebahnhöfe an dem auch verschiedene Shinkansen auf ihrem Weg nach Norden bzw. Nordwesten halten. Und aufgrund der relativen Nähe zum Flughafen Narita für mich ein immer wieder gewählter bequemer Ort für eine Übernachtung.

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And after a stop at one of the many souvenir stores in the station, I was then standing there on the platform, deep below the city streets. Super timed as my train was due to come in a few minutes. It was taking me out of this insane city, full of dreams and hopes, and it was taking me to a very different place , where a very some other form of sentimentality was waiting for me. But I knew that some very important people were there who were eager to finally see me again. And I feel the same way!

And while I leaned back in my seat, I saw how the sky got darker and suddenly it started to send its wet masses down to earth. I guess I had just done it right.

Then it was exactly the right time to close my eyes and dream off a little. Reality can always wait.

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Und nach einem Stop an einem der vielen Souvenirshops im Bahnhof stehe ich nun da auf dem Bahnsteig, tief unter den Straßen der Stadt. Super getimt das Ganze, mein Zug kommt in wenigen Minuten und wird mich heraus bringen aus dieser wahnsinnigen Stadt, voller Träume und Schäume, und wird mich in eine ganz andere Gegenwart bringen, in der mich eine ganz andere Form der Sentimentalität erwartet. Aber ich weiß, dass dort ein paar ganz wichtige Personen schon darauf brennen, mich mich endlich wiederzusehen. Und mir geht es doch genauso!

Und während ich mich in meinem Sitz zurücklehne, sehe ich wie der Himmel immel dunkler wird und plötzlich anfängt seine Wassermassen Richtung Erde zu schicken. Wieder einmal alles richtig gemacht.

Na dann, jetzt ist genau die richtige Zeit, um die Augen zu schließen und ein bisschen zu träumen. Die Realität kann warten.

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Looking back, I took a closer look at my route and saw that four and a half kilometers were added to the seven kilometers from part 1 in Shinagawa. And I was quite fast, walking down these kilometers.

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Und auch hier habe ich mir im Nachhinein mal meine Route etwas genauer angeschaut und gesehen, dass zu den sieben Kilometern aus Teil 1 in Shinagawa hier noch einmal viereinhalb Kilometer dazugekommen sind. Und diese mit ziemlich flinken Füßen.

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I'm always looking forward to my next walk in this great city, even tough I might have to wait a liitle. But one thing is one hundred percent sure:

Tokyo, I'll be back!

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Ich freue mich schon auf meinen nächsten Spaziergang, auch wenn er noch ein bisschen warten muss. Aber eins ist hundertprozentig sicher:

Tokyo, ich komme wieder!


またね、mata ne !


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