Die Maulkorblüge


Isabella Klais / Aufbruch - Wir für Deutschland!

Corona - ein brandgefährlicher Virus - wird immer dann auf der Stelle ganz harmlos, wenn seine Bekämpfung dem Kasner-Regime gerade ungelegen kommt.

Für die in Berlin nun im öffentlichen Raum vorgeschriebenen FFP2-Schnabelmaulkörbe bestehen arbeitsschutzgesetzliche Richtlinien, die ihren Gebrauch nur unter Auflagen zulassen, um eine Gesundheitsgefährdung ihrer Träger auszuschließen. Sie gelten als Atemschutzgeräte, deren Tragedauer zeitlich eng beschränkt ist mit nachfolgender vorgeschriebener Auszeit.
Dies hat zur Folge, daß Kontrolleure in den öffentlichen Verkehrsmitteln dienstlich ohne Maulkorb ihre Arbeit versehen, während sie, so sie privat die Verkehrsmittel beanspruchen, diesen tragen müssen - wie alle übrigen Nutzer der Verkehrsmittel auch.
Der schlaue Virus erkennt, ob Menschen dienstlich oder privat unterwegs sind und verschont die Werktätigen.

In der Bundespressekonferenz ist den Journalisten das Tragen von Maulkörben vorgeschrieben, während für die Mietmäuler des Regimes keine Maulkorbpflicht besteht.
Der Virus mag demnach keine Journalisten und befällt diese bevorzugt.

An Ladentheken und ~kassen versehen Angestellte ohne Maulkorb hinter einer nach drei Seiten offenen Plexiglasscheibe ihre Arbeit. Für die Kundschaft gilt Maulkorbpflicht.
Läßt die Scheibe den Virus nur von einer Seite aus passieren, also von Kunde zu Angestelltem, aber nicht von Angestelltem zu Kunde? Dann handelt es sich um intelligentes, aber bösartiges Material. Da der Virus keinen Umweg um die Scheibe herum nimmt, ist anzunehmen, daß er wohl grottenfaul ist.

Hier scheut das Regime offensichtlich die Auseinandersetzung mit den Arbeitnehmervertretungen und das Haftungsrisiko für Gesundheitsschäden. Daher hat es ein Abkommen mit dem Virus getroffen, und dieser hat Wohlverhalten versprochen. Schikaniert wird nur, wer sich schikanieren läßt.

Die Gefährlichkeit eines Virus hängt nicht vom Schwierigkeitsgrad der Implementierung der Bekämpfungsmaßnahmen ab. Wenn der Virus tatsächlich so gefährlich ist, man aber aus Bequemlichkeit oder ökonomischen Erwägungen eine Bekämpfungsmaßnahme nur selektiv einsetzt, verringert sich die Wirksamkeit derselben. Dies wird nach der Lesart dieses Regimes in Kauf genommen. Es wird eine Zwei-Klassen-Gesellschaft geschaffen, bestehend aus den Mitgliedern und Mitarbeitern des Regimes einerseits (ohne Maulkorb), und seinen Gegnern sowie der servilen Schafherde andererseits (mit Maulkorb). Die erste Gruppe besitzt damit die Berechtigung zur Gefährdung aller anderen.

Die Abgabe einer Empfehlung als Reaktion darauf ist nicht ganz einfach.
Da dieses Dreckspack für Zuwiderhandlungen Bußgelder verhängt, man ihm aber nicht noch mehr Geld in den Rachen spülen will, müssen diese unbedingt vermieden werden.
Protest gegen die sinnlosen und gesundheitsgefährdenden Maulkörbe, im Sinne einer Ausweitung ihrer Trageverpflichtung auf alle, hilft einem selbst nicht.
Warum aber sollte man nicht gelegentlich des Teufels Advokaten spielen und das aufwieglerische und falsche Solidaritätsargument gegen seine Verfechter wenden, indem man diese als Mörder der anderen brandmarkt, was sie ja auch tatsächlich sind, wenn man sie der Mißachtung ihrer eigenen Regeln überführt hat.
Der Weg führt über einen konsequenten und offen zum Ausdruck gebrachten Boykott von Orten mit Maulkorbpflicht, wenn dort keine Solidarität praktiziert wird. Das trifft über die pekuniäre Schiene am ehesten.

Der Maulkorb stellt ein Instrument der Domestizierung und des Raubes der Persönlichkeit dar. Schikaniert wird, wer sich dazu hergibt. Drehen Sie den Spieß um!

https://reitschuster.de/post/quatsch-warum-regierungssprecher-keine-masken-tragen-muessen-aber-journalisten/
https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-aergern-sich-ueber-kontrolleure-neue-maskenpflicht-gilt-nicht-fuer-das-bvg-personal/27064398.html
https://reitschuster.de/post/neue-ffp2-maskenpflicht-in-berlin-gefaehrdet-mehr-als-sie-hilft/

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Comments 2


Mein Vertrauen hatte das K. Regime noch nie

03.04.2021 15:42
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Meines auch nicht; war der Grund, warum ich meinen Beruf aufgab.

03.04.2021 16:52
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